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Cuvryspeicher

In unmittelbarer Nähe zur historischen Oberbaumbrücke wurde ab 1889 die Berliner Victoria-Mühle errichtet. Das Areal der Getreidemühle umfasste verschiedene Gebäude, die sich, abwechselnd mit Innenhöfen, zwischen Spree und der Schlesischen Straße hintereinander reihten. In den 50er  Jahren des letzten Jahrhunderts wurde auf dem Grundstück Cuvrystraße 3-4 zusätzlich ein Speichergebäude errichtet, welches durch den Berliner Senat während der Blockadezeit als Reservespeicher genutzt wurde. 2013 begann die Planung für den Um- und Neubau des Speichers in ein Büro- und Wohngebäude. Der umgebaute Speicher wurde mit einem Neubau entlang der Cuvrystraße ergänzt. Dieser grenzt an der nördlichen Grundstücksgrenze unmittelbar an die Brandwand des Bestandsgebäudes Cuvrystraße 2 und setzt die geschlossene Bauweise der bestehenden Blockrandbebauung fort. Es entstand ein markantes Eckgebäude, das als “Adresse“ und “Gesicht“ zur Cuvrystraße wirkt und gleichzeitig aber auch neugierig macht und in das Blockinnere leitet. Die Gebäudelücke bildet somit den Auftakt, bzw. das Entree einer möglichen, späteren Durchwegung der Victoriahöfe zwischen Cuvry- /Falckenstein- und der Schlesischen Straße. Zwischen dem ehemaligen Speichergebäude und dem Vorderhaus Neubau dient das eingerückte Treppenhaus als Hauptzugang.
 

Leistungsphasen

LPH 1 - 6 gem. HOAI

BGF gesamt

ca. 14.670 m²
 

Bauzeit

Fertigstellung 2016

Standort

Berlin-Kreuzberg
 

Baukosten KG 300-400

Netto: 13.278.800 €

Bauherr

Victoria Mühlenwerke
GmbH
 
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