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Errichtung eines Hospizes auf dem Gelände des Dominikus Krankenhauses in Berlin-Hermsdorf

Auf dem Gelände des Dominikus-Krankenhauses soll ein Hospiz für 14 Gäste errichtet werden. Hierzu wurden verschiedene Standorte überprüft und Varianten entwickelt. Die städtebaulichen Untersuchungen führten zu der Favorisierung eines Standortes am bereits bestehenden Katharinenhaus. Hier gelingt es, die zur Verfügung stehenden Flächen des denkmalgeschützten Gebäudes zu gewinnen, und in das Gebäudekonzept zu integrieren. Das freistehende zweigeschossige Katharinenhaus wurde Ende des 18. Jahrhunderts als Kinderheim (Sanatorium) errichtet und in den Fünfzigerjahren mit einem Anbau erweitert. Das Katharinenhaus kann, auch aufgrund der räumlichen Struktur, nicht alle notwendigen Flächen für den Betrieb eines Hospizes zur Verfügung stellen. Daher ist die Errichtung eines Ergänzungsgebäudes erforderlich.

Der 2-geschossige Ergänzungsneubau wird parallel in einem Abstand von ca. 9 m zur Südostfassade des Katharinenhauses errichtet. Zwischen dem Funktionsriegel bzw. Zimmertrakt und dem Katharinenhaus schafft ein neuer Verbindungsbau die minimal notwendige Anknüpfung an den Bestand. Die Anordnung der Gebäude erlaubt die Ausbildung eines dreiseitig umschlossenen Innenhofes. Der Hof öffnet sich Richtung Südwesten. Die Innenräume erhalten dadurch einen großzügigen Lichteinfall mit einer angenehmen, gastfreundlichen und hellen Atmosphäre. Der Innenhof bietet in der Gestaltung Raum für einen geschützten Aufenthalt der Gäste im Freien und lädt zur Veranstaltung von vielfältigen Aktivitäten wie Weihnachtsmärkten, kleinen Festen, Gottesdiensten etc. ein.

Der zweigeschossige Gebäuderiegel bzw. Zimmertrakt öffnet sich mit Terrassen und Balkonen zum neu gestalteten parkähnlichen Garten des Hospizes. Er bietet Platz für insgesamt 14 Gäste - und 2 Besucherzimmer. Die Zimmer verfügen jeweils über einen eigenen barrierefreien Sanitärbereich. Der Verbindungsbau ist der zukünftige Haupteingang für das Hospiz und bietet den Ankommenden und den Gästen ein Foyer mit Empfang, kleinem Wartebereich und Erschließungsmöglichkeiten (Aufzug und Treppe) in das 1. OG. Das Katharinenhaus wird im EG und 1. OG an den Neubau angebunden und stellt die weiteren, für den Betrieb eines Hospizes, erforderlichen Flächen bereit. Entsprechend den geplanten Nutzungen wird das EG und 1. OG umgebaut um hier die Gemeinschaftsbereiche, die Verwaltungs- und Personalbereiche sowie weitere Funktionsbereiche wie die Küche unterzubringen. Bereiche des Kellers werden für die erforderlichen Technikflächen genutzt.

 

Leistungsphasen

LPH 1 - 9 gem. HOAI

BGF gesamt

ca. 1.546 m²
 

Bauzeit

In Ausführung

Standort

Berlin-Hermsdorf
 

Baukosten KG 300-400

Bauherr

Caritas Krankenhilfe Berlin e.V.
 
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